Teppich
Teppich verlegen – das ist schon seit Jahrzehnten in. Der Teppich als Bodenbelag wird aber immer mehr und mehr von pflegeleichteren Böden „abgelöst“, vor allem durch Laminat und Parkett.
Den Teppich kennt man in im Abendland erst seit 330 v. Chr., als Alexander der Große erstmals Orientteppiche mitbrachte von seinen Feldzügen in Asien. Im Bezug auf den Teppich gibt es dabei heute aber nicht mehr viele Artefakte, denn ein Teppich ist nun einmal aus einem vergänglichen Material gefertigt. Die älteste Teppiche, die erhalten geblieben sind, stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Lange Zeit mussten die Teppiche importiert werden, aber bereits schon aus dem ausgehenden 16. Jahrhundert gibt es Belege dafür, dass in Großbritannien die ersten Teppiche auf europäischem Boden hergestellt wurden.
Bald schon gehörte der Teppich in jede „gute Stube“. Insbesondere in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg fand man den Teppich schließlich in jedem Haushalt. Man genoss es regelrecht, auf dem Teppich auch mal ohne Schuhe laufen zu können, ohne gleich „kalte Füß“ zu bekommen. Dabei wurde bereits im Jahr 1930 der Werkstoff Laminat erfunden, wobei das Material in den 1950er und 1960er Jahren zunächst erst in der Möbelbranche Verwendung fand. Schließlich fand dieses Material aber den Weg auf den Boden, wobei er nicht nur als Bodenbelag genutzt wurde, sondern auch zunehmend eben als Bodenbelag und den Teppich immer mehr verdrängte. Ein Grund war, dass Laminat- und auch Parkettboden als hygienischer gelten, wobei dies insbesondere für Allergiker so seine Vorteile haben kann.
Anstelle von einer großen Auswahl an Teppichbodenbelägen im Bezug auf die Musterung, hat man heute, wenn man sich auf der Suche nach einem Bodenbelag in einen Baumarkt begibt, mehr Auswahl bei Laminat- und Parkettböden, wenn es um die Musterung geht.
