Laminat verlegen
Laminat verlegen ist nicht besonders schwer. Man benötigt zum Verlegen von Laminat keine besonderen Fachkenntnisse, nur das eine, oder andere Hilfsmittel – hin und wieder aber Geduld.
Laminat verlegen ist nicht mehr schwer. Es gibt beim Laminat heute die so genannten Klicksysteme. Mit der Verlegung von Laminat sollte man dabei stets in der linken Raumecke beginnen. Zur Wandseite sollte man dabei die Nutseite der Panelle zeigen lassen.
Laminat wird „schwimmend“ verlegt, das bedeutet auch, dass man für die Wand Abstandhalter benötigt. Diese ist wichtig, um beim Laminat die notwendige Dehnfuge zu erhalten. Abstandhalter kann man sich auch selbst zurechtsägen. Um Laminat zu verlegen, benötigt man neben Abstandhaltern auch noch Hammer und Schlagklotz, denn die Panellenreihen muss man unter Umständen mittels leichten Klopfens zusammenfügen. Darüber hinaus benötigt man noch ein Zugeisen, mit dem man die Panelle dann letztlich in die richtige Position bringt. Als weiteres Hilfsmittel ist eine Stichsäge erforderlich, denn man wird nur sehr selten das Glück haben, dass der Raum, den man mit Laminat auslegen möchte so groß ist, dass die Laminatstücke nicht gesägt werden müssen. Selbst wenn – spätestens aber bei den Aussparungen für den Türrahmen wird man auf die Stichsäge zurückgreife müssen.
Erfunden wurde der Werkstoff Laminat im Jahr 1930 durch die Firmen Römmler und Masa. Das damalige Unternehmen Römmler nahm die Pressung der von Masa gelieferten Dekorpapiere vor. Bekannt und beliebt ist Laminat seit den 1950er Jahren, wobei es anfänglich nicht als Bodenbelag den Weg in die Häuser fand, sondern als Oberschicht der Küchenfronten, bzw. der Küchenarbeitsplatte. Die ersten Laminatböden, die auf den Markt kamen, mussten noch umständlich geklebt werden. Die erforderte neben einer körperlichen Anstrengung auch höchste Konzentration, denn erst einmal verklebt, konnte man – wenn falsch geklebt – die Laminat-Panelle wegwerfen.
